SOMMERDRINK Rezept: L'EAU ROSÈ - nach belgischer Art

by Joerg Meyer
17.00 Uhr. 32 Grad im Schatten. Den Tag über Terrassenmöbel im Löwen zusammengeschraubt, das ganze Verpackungsmaterial und alte Möbel zum Recyclinghof gefahren, neue Froster in  die Boilerman Bar gebracht, alte Froster wieder zum Recyclinghof. Das alles in einem alten französischen Transporter. Erbaut zu einer Zeit, als Klimaanlagen noch nicht in französische Transporter gebaut wurden.
Genug der Vorgeschichte. Aber sie soll zur Visualisierung dienen. Oder besser zur Emotionalisierung. Man muss das Gefühl verstehen. Wenn man sich am falschen Tag für einen Tag körperliche Arbeit entscheidet. Mit falschem Arbeitsgerät. Überhitzt, Fahrzeug und Kopf.
Und man endlich, kurz vor fünf, das überhitzte Fahrzeug vor dem Lion parkt. Die dort aufgebaute Terrasse ein klein wenig stolz bewundert, und sich denkt: Zeit für einen erfrischenden Drink.
Selbstredend vorweg ein guter halber Liter Wasser. Dennis hatte zwei eiskalt Glas wortlos serviert. Es macht einen Stolz, das solche Profis mit mir Arbeiten. Andererseits ist es erschreckend, dass das  Äußere so dermaßen desolat wirkt, das die korrekten Signale unmissverständlich gesendet werden.
Den ganzen Tag über habe ich an Swetlanas Sommer Drinks L'EAU ROSÈ gedacht. Über „ihn“ nachgedacht. Denn den letzten hatte ich im vorigen Sommer. Aber mittlerweile haben sich andere Protagonisten auf dem Schachbrett der Getränkeliebhaber in Stellung gebracht. Also ist es sinnvoll über diesen Drink neue nachzudenken.
Und nichts macht mehr Spaß, als geliebte "Erfrischungsgetränke" in der überhitzten Fahrerkabine mit steigender Exsikkose bedingtem Kopfdruck neu zu modifizieren.
Die Basis von Swetlanas L'EAU ROSÈ ist  der fantastische Cocchi Americano Rosé. Dieser feine,  Wein basierte Americano, wird mit Holunderblüte / St. German gewürzt und "limonadisiert".
Aber Dank der neuen Spielfiguren auf dem Schachfeld der interessanten Cocktail-Zutaten, dem MIDI Classic Red, spielte ich mit dem Gedanken den Cocchi  mit MIDI zu tauschen. Die Frucht der Cassis, die neben der Weinbasis mit kraftvollen Botanical Destillaten ringt. Fenchel weit vorne. Let's go - MIDI - Let's go!
Also bestellt ich bei Dennis einen L‘EAU ROSÉ mit MIDI Classic Red.
Und es war alles andere als eine Fehlentscheidung. Die „belgische Machart“ brachte alles mit, was ein Sommerdrink mitbringen sollte. Erfrischung pur.
Aber er brachte auch etwas mit, was nur sehr wenig Drinks schaffen. Ein neues Aroma. Ein unbekanntes Aroma, etwas, was über dem Drink lag. Die Botancial Destillate des MIDI Classic Red in Verbindung mit St. German und Zitrone legen gepaart eine Schicht obendrauf. Quasi: 1+1+1=4 . Wow.
Der zweite Schluck, das Glas bereits halb geleert, kam Marian an den Tisch. Ich konnte gar nicht schnell genug schlucken, musste Marian von dieser kleinen, feinen Geschmacksüberraschung berichten. Aber er kam mir zuvor:
"L'EAU ROSÈ mit Midi ist geil - oder? Sehr schräger Geschmack - aber Geil!"
"JA!", sagte ich. Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können. Ich nahm den dritten großen Schluck und leerte das Glas, lies den prickelnden Funk aus MIDI und St. Germain auf der Zunge tanzen. Und ich dachte mir: "Es ist verdammt befriedigend mit Profis zu arbeiten"
L'Eau Rose auf Eis im Longdrinkglas serviert

L‘EAU ROSÈ - nach belgischer Art

  • Longdrinkglas, mit Eiswürfeln auffüllen
  • "build in glas"
  • 50 ml MIDI Aperitif Classic Red
  • 30 ml St. Germain
  • 10 ml frischer Limettensaft
  • mit ca. 60 ml eiskaltem Sodawasser auffüllen
  • Gut umrühren
  • Dekorieren mit Minzzweig, Orangen und Zitronen Zeste
MIDI Classic Red gibt es natürlich bei Trinkabenteuer

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